Kategorie: Erinnern und mahnen

Aktuelle Termine

Eine Übersicht über aktuell im Oberbergischen anstehende Veranstaltungen steht hier

Die Sitzungen kommunaler Gremien (Räte und Ausschüsse) stehen hier


Neu: Daniel Skambracks: „Seid gut zueinander“ und Gerhard Jenders „Perfide Demagogie in Reinform“ auf der Seite „Meinungen“

Zur Aktion „Zeichen setzen“

Festival „Love Music, Hate Fascism!“ vom 23.06

Am Samstag, den 23.6. lud Kultur*Konter zum Festival „Love Music, Hate Fascism!“ in den Gummersbacher Stadtgarten. Es war ein Fest für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt mit Musik von regionalen Bands und einem Markt der Vielfalt. Zusammen mit den Omas gegen Rechts haben wir Unterschriften für den NRW Appel AfD-Verbot.jetzt! gesammelt (NRW Appell – AfD Verbot jetzt!). Der 23. Mai war auch Aktionstag für die NRW-Kampagne. Der Tilly-Fisch, Maskottchen der Kampagne, kam am Nachmittag auch in den Gummersbacher Stadtgarten. „Wir sind mehr“ ist seine klare und zugleich fröhliche Botschaft.

Einen ausführlichen Bericht findet Ihr hier: Festivalfeeling im Gummersbacher Stadtgarten – Oberberg-Aktuell

Hier könnt ihr unsere Rede in Ruhe nachlesen. Darunter findet ihr außerdem noch einige Eindrücke vom Festival in Bildern.

NS-Zwangsarbeit im Raum Gummersbach und Bergneustadt

Fahrradtour zu Gedenkorten

An vielen Orten im Oberbergischen waren während der NS-Zeit Zwangsarbeitskräfte interniert. Die Baracken, in denen sie untergebracht waren, existieren nicht mehr. Erhalten sind die Gräber derjenigen, die die harten Arbeitsbedingungen und die schlechte Ernährung nicht überlebt haben.

Nachdem es im Frühjahr 2025 eine Tour von Marienheide nach Wipperfürth und im Herbst eine von Marienheide über Gimborn nach Engelskirchen gegeben hatte, führte die Tour am 25. April 2026 von Gummersbach nach Bergneustadt.

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Es ist nicht vorbei!

Mahnwache für Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Vili Viorel Păun, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov und Fatih Saraçoğlu, die am 19. Februar 2020 in Hanau einem rassistischen Anschlag zum Opfer fielen.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder am 19. Februar eine Mahnwache für die Opfer des rassistischen Terrors von 2020 abgehalten. Wir müssen regelmäßig daran erinnern, denn Rassismus und Menschenfeindlichkeit werden zu einer immer größeren Gefahr für unsere Gesellschaft.

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Gedenken mit Lesung

Bericht vom Infostand zum Holocaust-Gedenktag

In jedem Jahr ein Infostand zum Holocaust-Gedenktag – ist das nicht ein bloßes Ritual? Nein, denn wir legen immer wieder einen anderen Schwerpunkt. In diesem Jahr ging es um Lyrik, um Gedichte und Lieder von Ilse Weber, die 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert und im Herbst 1944 in Auschwitz ermordet wurde. Es ist uns wichtig, das Gedenken auch auf die Straße zu tragen, damit auch diejenigen, die keine Saalveranstaltungen besuchen, vom Gedenktag erfahren.

Dem Anlass angemessen hatten wir unseren Stand mit weißen Rosen dekoriert, es gab recht viel Interesse.

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Infostand und Lesung

Aktion zum Holocaust-Gedenktag 2026

Wie in jedem Jahr sind wir auch 2026 zum Holocaust-Gedenktag in Gummersbach mit einem Infostand in der Gummersbacher Innenstadt. So möchten wir auch die Menschen erreichen, die keine Gedenkveranstaltungen besuchen. In diesem Jahr sind wir am Samstag, den 24. Januar 2026, von 11 bis 14 Uhr vor der Alten Vogtei (Kaiserstr. 19). In der Zeit von 12 bis 13 Uhr findet eine öffentliche Lesung von Gedichten von Ilse Weber statt.

Wer war Ilse Weber?

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„Nicht gemütlich“

Rückblick und Ausblick zum Jahreswechsel 2025/26

Das wird nicht gemütlich.“ So hieß es – bezogen auf das, was in 2025 zu erwarten war – in unserem Redebeitrag bei der Menschenkette der „OMAS GEGEN RECHTS“ am 8. Februar.

Eine Woche zuvor hatte die ungeheuerliche Abstimmung im Bundestag stattgefunden, bei der die CDU/CSU eine populistische und menschenrechtsfeindliche Entschließung gemeinsam mit der AfD durchsetzen wollte. Und es gab dieses unsägliche Video-Telefonat von Alice Weidel und Elon Musk, in dem der reichste Mann der Welt den deutschen Rechtsextremen seine Unterstützung zusagte. Beides hat die Menschen auch im Oberbergischen empört – statt der erwarteten zweihundert waren es zweitausend Demokratinnen und Demokraten, die am 8. Februar ein deutliches Zeichen setzten.

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Stolperstein für Klara Raffelsieper

Am Tag der Menschenrechte gedenkt Wipperfürth der Opfer der Krankenmorde in der Zeit des Nazi-Faschismus. Schon vor einem Jahr wurde in Kreuzberg eine Stolperschwelle für 44 Opfer vor dem ehemaligen Liebfrauen-Kloster verlegt, jetzt wurde vor dem Rathaus ein Stolperstein für Klara Raffelsieper verlegt, die auch im Rahmen der Aktion „T4“ ermordet wurde.

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Friedensmarsch in Bergneustadt

Beim diesjährigen Friedensmarsch in Bergneustadt haben wir uns mit unserem Banner beteiligt. Hier der Bericht von Oberberg-Aktuell:

Foto: Michael Kleinjung (bearbeitet)

Unser Text konnte aus Zeitgründen nicht mehr vorgetragen werden, deshalb hier unsere „ungehaltene Rede“:

„Friedensmarsch gegen Gewalt, Terror, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – und natürlich gegen die Kriege in der Welt“ – ist das nicht ein sperriger Titel? Ist das nicht einfach nur ein Sammelsurium?Nein – all das gehört zusammen! Ich will das aus meiner Sicht als Vorsitzender von „Oberberg ist bunt“ begründen:

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