Kategorie: Allgemein

Aktuelle Termine

Eine Übersicht über aktuell im Oberbergischen anstehende Veranstaltungen steht hier

Die Sitzungen kommunaler Gremien (Räte und Ausschüsse) stehen hier


Neu: Daniel Skambracks: „Seid gut zueinander“ und Gerhard Jenders „Perfide Demagogie in Reinform“ auf der Seite „Meinungen“

Zur Aktion „Zeichen setzen“

Festival „Love Music, Hate Fascism!“ vom 23.06

Am Samstag, den 23.6. lud Kultur*Konter zum Festival „Love Music, Hate Fascism!“ in den Gummersbacher Stadtgarten. Es war ein Fest für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt mit Musik von regionalen Bands und einem Markt der Vielfalt. Zusammen mit den Omas gegen Rechts haben wir Unterschriften für den NRW Appel AfD-Verbot.jetzt! gesammelt (NRW Appell – AfD Verbot jetzt!). Der 23. Mai war auch Aktionstag für die NRW-Kampagne. Der Tilly-Fisch, Maskottchen der Kampagne, kam am Nachmittag auch in den Gummersbacher Stadtgarten. „Wir sind mehr“ ist seine klare und zugleich fröhliche Botschaft.

Einen ausführlichen Bericht findet Ihr hier: Festivalfeeling im Gummersbacher Stadtgarten – Oberberg-Aktuell

Hier könnt ihr unsere Rede in Ruhe nachlesen. Darunter findet ihr außerdem noch einige Eindrücke vom Festival in Bildern.

Das hat nichts mit Antifaschismus zu tun!

Unbekannte Täter haben die historische Bruchstein-Fassade des CDU-Kreisbüros in Gummersbach beschmiert. (Artikel mit Bildern bei Oberberg-Aktuell)

Als Antifaschisten verurteilen wir von „Unser Oberberg ist bunt, nicht braun!“ die Schmierereien am CDU-Kreisbüro in Gummersbach.

Weil zwischen den Parolen an der Fassade auch die „161“ als Code für „Antifa“ steht, stellen wir Folgendes klar: Unser Grundgesetz ist im Mai 1949 als Antwort auf die Verbrechen des deutschen Faschismus formuliert worden, es ist in seinem Kern antifaschistisch. Antifaschismus ist eine demokratische Grundhaltung! Die Parolen auf dem Haus in der Fröbelstraße dagegen haben nichts mit Antifaschismus zu tun:

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1. Mai 2026

Erst unsere Jobs, dann eure Profite!

„Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt. Gleichzeitig sollen wir länger arbeiten, mehr leisten und mit weniger auskommen. Das machen wir nicht mit.“ So beginnt der Aufruf des DGB zum diesjährigen 1. Mai. – Das damit der Nerv der Arbeitenden getroffen wurde, zeigte die starke Teilnahme an der Kundgebung in Gummersbach: Der Bismarckplatz war voll!

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Rechtsextreme Partei erfolgreich verboten!

In der Bundesrepublik Deutschland wurde eine extrem rechte Partei verboten: 1952 erließ das Bundesverfassungsgericht das Verbot der „Sozialistischen Reichspartei“ (SRP). Damals hat die Bundesregierung unter Kanzler Adenauer den Verbotsantrag gestellt.

Die Vorgeschichte des Verbots ist gerade aus heutiger Sicht spannend, viele Argumente von heute gab es damals schon.

Die Geschichte der SRP von der Gründung bis zum Verbot steht hier.

Wie die SRP 1950 Wahlkampf im Oberbergischen Kreis gemacht hatte, haben wir hier zusammengestellt. (Mit Original-Zeitungsartikeln aus der Zeit)

NS-Zwangsarbeit im Raum Gummersbach und Bergneustadt

Fahrradtour zu Gedenkorten

An vielen Orten im Oberbergischen waren während der NS-Zeit Zwangsarbeitskräfte interniert. Die Baracken, in denen sie untergebracht waren, existieren nicht mehr. Erhalten sind die Gräber derjenigen, die die harten Arbeitsbedingungen und die schlechte Ernährung nicht überlebt haben.

Nachdem es im Frühjahr 2025 eine Tour von Marienheide nach Wipperfürth und im Herbst eine von Marienheide über Gimborn nach Engelskirchen gegeben hatte, führte die Tour am 25. April 2026 von Gummersbach nach Bergneustadt.

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Weiter mit dem NRW-Appell

Gerade im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist es wichtig, der rassistischen Propaganda der AfD ein deutliches STOPP eintgegen zu setzen. Deshalb war der 21. März 2026 ein landesweiter Aktiontag für den NRW-Appell „AfD-Verbot Jetzt!“.

Auch in Gummersbach waren wir wieder auf der Straße:

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Jürgen Habermas ist gestorben

Der große Philosoph und Humanist Jürgen Habermas ist am 14. März 2026 im Alter von 96 Jahren gestorben. Er war in Gummersbach zur Schule gegangen und hatte das Abitur am Gymnasium an der Moltkestraße abgelegt.

Habermas hat sich immer öffentlich für Demokratie und Menschenrechte, gegen Rechtsextremismus ausgesprochen. Als bei der Kommunalwahl Ende August 2009 erstmals die Rechtspopulisten von „Pro NRW“ im Oberbergischen kandidierten, hatten wir von „Oberberg ist bunt“ eine Plakatwand gemietet, auf der Bürgerinnen und Bürger des Kreises unter der Überschrift „Wir Oberberger zeigen Gesicht für die Vielfalt“ forderten: „Keine Stimme den Rechtspopulisten!“

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Es ist nicht vorbei!

Mahnwache für Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Vili Viorel Păun, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov und Fatih Saraçoğlu, die am 19. Februar 2020 in Hanau einem rassistischen Anschlag zum Opfer fielen.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder am 19. Februar eine Mahnwache für die Opfer des rassistischen Terrors von 2020 abgehalten. Wir müssen regelmäßig daran erinnern, denn Rassismus und Menschenfeindlichkeit werden zu einer immer größeren Gefahr für unsere Gesellschaft.

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NRW-Appell: Ein ermutigender Auftakt

Schon am Vortag des offiziellen Auftakts zum NRW-Appell hatten wir am 7. Februar in Gummersbach einen Infostand zur Unterschriftensammlung. Wir waren etwas unsicher, wie das wohl läuft. Doch das Ergebnis war überwältigend:

Es waren von Anfang viele dabei, nicht nur zum unterschreiben, sondern auch um die Menschen in der Stadt anzusprechen. Und das klappte: Es gab großes Interesses, es gab viel positives Echo, es gab jede Minute neue Unterschriften. Gut, dass wir mit mehreren Listen parallel sammelten, da war die Wartezeit für die Unterschreibenden nicht so lang.

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NRW-Appell: AfD-Verbot JETZT

Infostand und Unterschriftensammlung in Gummersbach, Kaiserstraße – vor der Vogtei am Samstag, 7. Februar 2026 von 13 bis 16 Uhr

Der NRW-Appell für ein AfD-Verbot startet am ersten Februar-Wochenende 2026. Wir wollen erreichen, dass die Landesregierung NRW im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AfD eintritt. 70 prominente Menschen aus NRW unterstützen den Appell und knapp 90 Gruppen aus ganz NRW haben beschlossen, die Kampagne zu unterstützen und in den nächsten Monaten für den Appell Unterschriften zu sammeln.

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