Zum 85. Jahrestag des Überfalls der NS-Wehrmacht auf Polen veranstalten wir am Samstag, den 31. August, einen Infostand in Gummersbach (Lindenplatz). Am Sonntag, 1. September, findet in Wiehl eineGedenkstunde statt.
DAS Highlight ist natürlich das Festival LOVE MUSIC – HATE FASCISM am 14. September in Gummersbach, veranstaltet von kultur_konter.
Gegen den Auftritt von AfD-Rechtsaußen Martin Renner haben am 24. August 2024 fast 100 Menschen demonstriert – trotz der kurzen Mobilisierungszeit und trotz der Hitze.
Kundgebung am 24. August 2024 um 17 Uhr vor dem AfD-Büro in Gummersbach
Die oberbergische AfD lädt immer wieder die gruseligsten Gestalten ein. Am kommenden Samstag: Martin Renner. Er gehört (wie viele Gäste und Freunde von Eugen Schmidt) zu der extrem rechten Ecke der AfD. Renner ist einer der Gründer der AfD und hat von Anfang an knallharte NS-Verherrlichung in vornehm formulierte Worte gefasst.
Am 20. Juli 1944 – also vor 80 Jahren – scheiterte das Attentat der Gruppe um Stauffenberg gegen Hitler. Noch immer ist bei vielen Menschen dieser Versuch, Hitler zu beseitigen, als der Widerstand gegen den deutschen Faschismus im Kopf. Doch der Widerstand gegen die Nazis hatte viel mehr Gesichter.
Die AfD Oberberg nutzt KI-generierte Bilder für ihre Progaganda. Noch macht sie sich damit lächerlich, weil anscheinend niemand die Ergebnisse kontrolliert. Wir müssen aber wachsam bleiben: Wenn die Rechtsextremen sich professionalisieren, wird es schwieriger sein, Fälschungen von der Wirklichkeit zu unterscheiden.
Hier die Geschichte eines „Ferienbilds“, das die oberbergische AfD auf Facebook verbreitet hat:
Gegen den AfD-Bundesparteitag in Essen gab es bunten, breiten und vor allem jungen Protest. Auch aus dem Oberbergischen haben zahlreiche Menschen beteiligt.
Über den Parteitag ist in den Medien ausführlich berichtet worden. Interessante Aspekte zum Hintergrund bringt dieser Bericht bei tagesschau.de
Der in den Oberbergischen Kreis zugezogene AfD-Bundestagsabgeordnete Eugen Schmidt hat auf Facebook vom Parteitag berichtet. Er macht in Wort und Bild noch einmal deutlich, wie weit er in der extrem rechten Ecke der AfD steht und dass er die „Russlanddeutschen“ dort hin ziehen will:
Am Montag, den 17. Juni 2024, hatte die oberbergische AfD mal wieder zu einer Veranstaltung in ihr Büro in Vollmerhausen eingeladen. Sollten wir das – nach all der Aktivität in den letzten Wochen und Monaten – nicht einfach ignorieren? Nein! Wir waren zwar nicht so viele wie im Januar, aber wir haben deutlich gemacht: Wir können die AfD nicht „in Ruhe“ ihre Propaganda machen lassen!
Wieder mal Gedränge auf dem BürgersteigWeiterlesen
Anfang des Jahres waren der extrem rechten AfD weit über 20% vorausgesagt worden – dann hat die Zivilgesellschaft kreativ und massiv gegen Rassismus und rechte Hetze protestiert. Jetzt sind bei der Europawahl im Bundesdurchschnitt weniger als 16% für Rechtsaußen übrig geblieben.
Aber: Der oberbergische Kreis steht bei dieser Wahl zum ersten Mal schlechter als der bundesdeutsche Durchschnitt da. In einigen Kommunen und insbesondere bestimmten Stimmbezirken ist das Ergebnis erschreckend.
Am Samstag, den 25. Mai 2024, hat „Wir sind mehr im Bergsichen“ in Hückeswagen den Schlossplatz gerockt! Die Veranstaltenden waren viel zu beschäftigt, die Besucher:innen zu zählen. Anhand der verkauften Getränke kann man sehen, dass sehr viel los war: 500 Liter Bir und 50 Flaschen Wein sind über die Theke gegangen, die nicht-alkoholischen Getränke werden noch nachgerechnet.
Die AfD Oberberg hatte in Hückeswagen eine große Wahlkampf-Veranstaltung angekündigt. Einen Saal für 400 Personen hatten sie gemietet, Landes- und Bundesprominenz eingeladen, lange im Vorfeld kreisweit geworben. – Am Ende waren es am 17. Mai keine 50 AfD-Anhänger:innen, die gekommen waren.
Die demokratische Öffentlichkeit war trotz kurzfristiger Vorbereitung stärker: Am Bergischen Kreisel protestierten mehr als doppelt so viele Menschen gegen die Hetze. Es gab viel Zuspruch aus den Autos heraus, die Stimmung war fröhlich und kämpferisch.
Kundgebung am 4.5.24um 17.30 Uhr gegenüber der AfD-Geschäftsstelle anlässlich des dort angekündigten Vortrages „Aktuelle Sicherheitslage und demokratiefeindlicher Kampf gegen rechts“
Referent war Martin Hess, AfD, Polizeibeamter und Mitglied des Deutschen Bundestages.