Autor: Gerhard Jenders

Holpe ist bunt!

Aktion im Dorf zum Holocaust-Gedenktag 2025

In Holpe haben Bürgerinnen und Bürger ein starkes Zeichen gegen rechts (und das direkt danebenstehende AfD Wahlplakat gesetzt). „Wir haben gestern als Zusammenschluss des Dorfes Holpe und umliegenden Anwohnern Banner gestaltet und diese heute zum Holocaustgedenktag aufgehangen. Alles mit Genehmigung der Gemeinde natürlich.“ schreibt Franzika, eine der Aktiven.

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Erinnern heißt: JETZT AKTIV GEGEN RECHTS

Unser Stand zu Holocaust-Gedenktag

Natürlich haben wir auch in diesem Jahr auf der Straße an den Holocaust-Gedenktag erinnert. Am Samstag, den 25.1.2025, hatten wir einen Infostand auf dem Lindenplatz in Gummersbach. Unsere Sorge, dass die Menschen durch den Wahlkampf „übersättigt“ sein könnten, war unbegründet: Wir hatten viele Gespräche mit Interessierten, viele nahmen unsere Flyer (s.u.) mit, viele haben unsbestätigt: Es ist gerade jetzt nötig, aktiv gegen Rechts zu sein!

Unser Flyer:

Die nächsten Termine:

Mittwoch, 29. Januar, 19 Uhr: Flucht, Migration und Menschenrechte – Veranstaltung in Wiehl, Hüttenstraße 1

8. Februar 2025 ab 11.55 Uhr: Menschenkette in Gummersbach, veranstaltet von den „OMAS GEGEN RECHTS“ (Start vor Kaiserstr. 26-28)

Zeichen setzen

Mit der Aktion „Zeichen setzen“ wollen wir bis zur Bundestagswahl regelmäßig klare Statements für Demokratie und Vielfalt, gegen Hass und Rassismus auf Instagram und Facebook veröffentlichen (auf „X“ sind wir schon lange nicht mehr). Für diejenigen, die diese Medien nicht nutzen, veröffentlichen wir die Statements auch hier (zeitgleich mit den Veröffentlichungen in Social Media):

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Aufruf an die demokratischen Abgeordneten des Bundestags

Noch vor der Neuwahl des Bundestags besteht die Chance, die Verfassungsmäßigkeit der AfD zu prüfen:

Für eine Mehrheit im Bundestag zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der AfD durch das Bundesverfassungsgericht

Wir möchten alle demokratischen Abgeordneten und Parteien dazu aufrufen, dem „Antrag auf Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der ,Alternative für Deutschland’“ zuzustimmen. Eine fraktionsübergreifenden Gruppe von 113 Abgeordneten hat diesen Antrag am 13.11.2024 im Bundestag eingebracht (Drucksache 20/13750; Deutscher Bundestag Drucksache 20/13750 Antrag der Abgeordneten Carmen Wegge, Marco Wanderwitz, Dr. Till Steffen, Martina Renner, Stefan Seidler und weiterer Abgeordneter Antrag auf Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der „Alternative für Deutschland“ gemäß Artikel 21 Absatz 2, 3 und 4 des Grundgesetzes i. V. m. § 13 Nummer 2 und 2a, den §§ 43 ff. des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes).

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Rückblick und Ausblick zum Jahreswechsel

Der Beginn des Jahres 2024 war geprägt von den großen Demonstrationen und Aktionen gegen die Deportationspläne der AfD und anderer Rechtsextremer. Auch in Oberberg wurden breite Bündnisse der Demokratinnen und Demokraten aktiv, sogar der Karneval wurde vielerorts zu einem Statement für Vielfalt und gegen Rechts. Bedauerlich waren Einzelfälle, bei denen versucht wurde, Teile der Engagierten als „linksextrem“ zu diffamieren und „der Antifa“ undemokratische Ziele zu unterstellen. So etwas führt zur Schwächung der Bündnisse für Demokratie. Gerade im Rückblick auf die Vorgeschichte der NS-Diktatur muss klar sein: Antifaschismus bleibt Bürger:innen-Pflicht für alle Demokratinnen und Demokraten!

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