2. August 2026: Sternwanderung und Gedenken an die Ermordung der Sinti und Roma

Aus Wildberberghütte, Waldbröl, Oberwiehl und vom „Aspen“ hatten sich am Vormittag Wandergruppen von „Oberberg ist bunt“ auf den Weg gemacht.

Man traf sich im Denklinger Burghof, von dort ging es nach einer Rast zum evangelischen Friedhof, um dort am Gräberfeld für „Displaced Persons“ der Opfer des Holocaust an den Sinti und Roma zu gedenken.

Die ersten Wandergruppen sind angekommen und beginnen mit dem Picknick

Eine der dort Bestatteten ist nämlich Magdalena Horvath, sie ist eine der rund 500.000 Sinti und Roma, die von den Nazis systematisch verfolgt und ermordet wurden.

Im Namen der Gemeinde Reichshof betonte der stellvertretende Bürgermeister Gerald Zillig die Bedeutung des Gedenkens und erklärte, dass das Gräberfeld nicht nur Ort der Stille sei, sonder auch „ein Ort, an dem Geschichte nicht in Büchern steht, sondern in einem Grabstein ihren Namen trägt“. Es ist wichtig, das Gedenken zugleich als Auftrag zu sehen, demokratische Werte zu schützen und jeder Form von Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten. Mit den Worten von Elie Wiesel „Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit“ rief er zum Engagement gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit auf.

Für „Oberberg ist bunt“ erklärte Gerhard Jenders:

Aufmerksame und betroffene Zuhörer:innen

Über das Gedenken in Denklingen berichtete auch „Oberberg Aktuell“ und der „Oberbergische Anzeiger“ / die „OVZ“

Die Tagesschau vom 2. August 2026 würdigte den Gedenktag in einem Beitrag