{"id":1303,"date":"2022-01-28T22:22:00","date_gmt":"2022-01-28T21:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/?page_id=1303"},"modified":"2022-09-04T12:02:14","modified_gmt":"2022-09-04T10:02:14","slug":"das-verbrechen-von-hommerich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/das-verbrechen-von-hommerich\/","title":{"rendered":"Das Verbrechen von Hommerich"},"content":{"rendered":"\n<p>In Hommerich  (an der damaligen Bahnstrecke Immekeppel &#8211; Lindlar) gab es w\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager. Dieses Lager ist in einer Aufstellung des &#8222;Amtsbezirks Engelskirchen&#8220; aus dem Jahr 1949 aufgef\u00fchrt, dort wird unter &#8222;Besondere Einzelheiten&#8220; kurz und knapp &#8222;keine&#8220; vermerkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"794\" height=\"215\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissAufstellungEngelskirchen-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1306\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissAufstellungEngelskirchen-1.jpg 794w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissAufstellungEngelskirchen-1-300x81.jpg 300w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissAufstellungEngelskirchen-1-768x208.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px\" \/><figcaption> Originaldokument:  <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/archive\/2-2-0-1_9073200\/?p=1&amp;doc_id=82424138\" target=\"_blank\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/archive\/2-2-0-1_9073200\/?p=1&amp;doc_id=82424138<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>  Auch eine Angabe des &#8222;Reichsbahnassistenten&#8220; in Hommerich aus 1949 erw\u00e4hnt &#8222;keine Beanstandungen&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissBahnhofsschreiben-1024x586.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1307\" width=\"830\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissBahnhofsschreiben-1024x586.jpg 1024w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissBahnhofsschreiben-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissBahnhofsschreiben-768x440.jpg 768w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/AusrissBahnhofsschreiben.jpg 1123w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption>Originaldokument: <a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/archive\/2-2-0-1_9073200\/?p=1&amp;doc_id=82424143\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/archive\/2-2-0-1_9073200\/?p=1&amp;doc_id=82424143<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Lager waren zun\u00e4chst franz\u00f6sische Kriegsgefangene interniert, Ende 1941 kamen dann russische Gefangene. Die NS-Wehrmacht hatte im Juni 1941 die Sowjetunion \u00fcberfallen, russische Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft kamen, wurden entsprechend der NS-Ideologie als &#8222;Untermenschen&#8220; angesehen und \u00e4u\u00dferst schlecht behandelt. Sie bekamen wenig oder gar nichts zu essen, sie erhielten selten medizinische Versorgung. So waren sie in einem miserablen Gesundheitszustand, wenn sie in den Gefangenenlagern in Deutschland ankamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was in der Zeit von Mitte Dezember 1941 bis Februar 1942 im Lager Hommerich geschah, hat im Mai 1950 das Landgericht K\u00f6ln besch\u00e4ftigt. Die &#8222;Stichting voor wetenschappelijk onderzoek van nationaal-socialistische misdrijven, Amsterdam&#8220; (Stiftung f\u00fcr die wissenschaftliche Untersuchung nationalsozialistischer Verbrechen in Amsterdam) hat Gerichtsurteile zu NS-Verbrechen online zug\u00e4nglich gemacht.  Auf Seite 771ff in Band VIII der &#8222;Westdeutschen Gerichtsentscheidungen&#8220; ist das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/junsv.nl\/seiten?tx_junsv_pi2%5Baction%5D=listPagesByNumber&amp;tx_junsv_pi2%5Bcontroller%5D=Book&amp;tx_junsv_pi2%5Bpagenumber%5D=771&amp;tx_junsv_pi2%5Bsection%5D=3296&amp;tx_junsv_pi2%5Bvolume%5D=23&amp;cHash=f1b098ba527c417bec33aaf66e2b3344\" target=\"_blank\">Urteil des LG K\u00f6ln vom 22.5.1950<\/a> im Prozess gegen den damaligen Lagerf\u00fchrer F. dokumentiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Ausz\u00fcge der Schilderung der Zust\u00e4nde im Lager:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8230; <em>Kurz nach der \u00dcbernahme des Lagers durch den Angeklagten kam ein Transport von etwa 100 russischen Kriegsgefangenen an, die in dem Lager untergebracht wurden und als Streckenarbeiter an der dortigen Reichsbahnstrecke eingesetzt werden sollten. <strong>Diese Gefangenen befanden sich in einem sehr schlechten Gesundheits- und Ern\u00e4hrungszustand, so dass sie zum gr\u00f6ssten Teil \u00fcberhaupt nicht arbeitsf\u00e4hig waren<\/strong>. Mindestens seit ihrer Gefangennahme hatten sie ordnungsm\u00e4ssige Verpflegung nicht mehr erhalten. Der damalige Bauf\u00fchrer, der Zeuge O., der die Streckenarbeiten leitete, wies den Angeklagten darauf hin, dass man den Russen zun\u00e4chst einige Zeit Ruhe g\u00f6nnen m\u00fcsse, damit sie sich erholen k\u00f6nnten und wieder arbeitsf\u00e4hig w\u00fcrden. Hierauf ging der Angeklagte jedoch nicht ein. Er bewilligte nur einen Tag Arbeitspause und liess dann die Gefangenen sofort zur Arbeit an der Strecke f\u00fchren, obwohl sie so schwach waren, dass sie sich gegenseitig festhielten&#8230;.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;&#8230;<strong>Der Angeklagte selbst trieb die Russen mit Kolbenst\u00f6ssen, Stockschl\u00e4gen und Fusstritten zur Arbeit<\/strong>. Wenn er zur Kontrolle auf der Arbeitsst\u00e4tte erschien, schlug er ohne jede Veranlassung mit einem Kn\u00fcppel oder sonstigen Gegenstand auf die Leute ein. Verschiedentlich schlug er sie sogar blutig. Auch innerhalb des Lagers bet\u00e4tigte er sich in gleicher Weise. So schlug er z.B. einmal einen Russen mit einer Bierflasche \u00fcber den Kopf&#8230;. E<strong>inem jungen Russen von etwa 16 Jahren, der im Sterben lag, verweigerte der Angeklagte die Brotration. Der Gefangene starb am Abend des gleichen Tages<\/strong>.<\/em>..<em>&#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;&#8230;Wenn die Zeugin H. ihm Vorhaltungen wegen der Behandlung der Gefangenen machte, pflegte der Angeschuldigte zu erkl\u00e4ren, <strong>es handele sich um Bolschewiken und Feinde, die verrecken m\u00fcssten<\/strong>.  Als eines Tages ein unbekannter Zivilist im Lager erschien, trat der Angeklagte in Gegenwart dieses Besuchers die im Kreis stehenden Russen der Reihe nach vor den Bauch, bis alle umgefallen waren, um dem Besucher zu zeigen, wie schwach die Leute waren&#8230;&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Selbst vor einer willk\u00fcrlichen Erschie\u00dfung schreckte der T\u00e4ter nicht zur\u00fcck:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;<\/strong>&#8230; <em>An einem Tage im Januar 1942, als die Gefangenen morgens zur Arbeit im Lager angetreten waren, wurde ein Russe, der vor der Front auf dem Boden lag und mit gefalteten H\u00e4nden um Gnade bat, von dem Angeklagten kurzerhand niedergeschossen. <strong>Der Angeklagte nahm einem Posten das Gewehr aus der Hand und erschoss den am Boden liegenden Russen.<\/strong> Dem Arzt Dr. K., der die Leichenschau vorzunehmen hatte, und der nach dem Grund der Erschiessung fragte, erkl\u00e4rte der Angeklagte, das gehe ihn nichts an&#8230;.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Verhalten des Lagerf\u00fchrers wurde in der Umgebung bekannt, weil auch deutsche Zivilarbeiter gemeinsam mit den russischen Kriegsgefangenen an der Bahnstrecke arbeiteten. Es kam Emp\u00f6rung und Unruhe auf, so dass sich die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden gezwungen sahen, den Lagerf\u00fchrer F. Ende Februar an ein anderes Lager zu versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Laufe der zweieinhalb Monate, die F. in dem Lager sein Unwesen trieb, sind etwa vierzig Menschen zu Tode gekommen.<\/strong> Mindestens die H\u00e4lfte von ihnen wurde zun\u00e4chst auf einer Lichtung an der Stra\u00dfe von Hommerich nach Ebbinghausen verscharrt, die anderen wurden auf dem Friedhof in Hohkeppel begraben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"739\" data-id=\"1310\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab-1024x739.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1310\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab-1024x739.jpg 1024w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab-768x554.jpg 768w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab-1536x1109.jpg 1536w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/LageSammelgrab.jpg 1784w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bilduelle: https:\/\/collections-server.arolsen-archives.org\/H\/ITS_import_june_2011\/21\/050305\/aa\/ai\/nk\/001.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"739\" data-id=\"1311\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel-1024x739.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1311\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel-1024x739.jpg 1024w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel-768x554.jpg 768w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel-1536x1109.jpg 1536w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Hohkeppel.jpg 1784w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bildquelle: https:\/\/collections-server.arolsen-archives.org\/H\/ITS_import_june_2011\/21\/050305\/aa\/ai\/nl\/001.jpg<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Nachkriegszeit wurden die Toten zusammen mit anderen in ein Massengrab auf dem Friedhof in Engelskirchen umgebettet. Die Tafel dort gibt keine Auskunft \u00fcber das Verbrechen, dem sie zum Opfer gefallen waren. Es hei\u00dft dort lediglich: <em>&#8220; Hier liegen die Gebeine von dreiundf\u00fcnfzig im Krieg in den Jahren 1941 &#8211; 1945 verstorbenen russischen Menschen&#8220;<\/em> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IMG_0834k.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"1313\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IMG_0834k-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1313\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IMG_0834k-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IMG_0834k-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IMG_0834k.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Tafel-Kontrast-k.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"663\" data-id=\"1314\" src=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Tafel-Kontrast-k.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1314\" srcset=\"https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Tafel-Kontrast-k.jpg 800w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Tafel-Kontrast-k-300x249.jpg 300w, https:\/\/www.oberberg-ist-bunt.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Tafel-Kontrast-k-768x636.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption\">Massengrab f\u00fcr russische Tote auf dem Friedhof Engelskirchen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Lagerf\u00fchrer F. wurde schlie\u00dflich (nachdem das Urteil vom Mai 1950 vom BGH zur\u00fcckverwiesen wurde) am 19. Oktober 1951 rechtskr\u00e4ftig verurteilt: <em>&#8222;Der Angeklagte wird unter Einbeziehung der durch Urteil des Schwurgerichtes K\u00f6ln vom 22.Mai 1950 wegen Verletzung der Obhutspflicht rechtskr\u00e4ftig erkannten Gef\u00e4ngnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wegen Totschlags zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe von drei Jahren verurteilt.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das vollst\u00e4ndige <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/junsv.nl\/seiten?tx_junsv_pi2%5Baction%5D=listPagesByNumber&amp;tx_junsv_pi2%5Bcontroller%5D=Book&amp;tx_junsv_pi2%5Bpagenumber%5D=771&amp;tx_junsv_pi2%5Bsection%5D=3296&amp;tx_junsv_pi2%5Bvolume%5D=23&amp;cHash=f1b098ba527c417bec33aaf66e2b3344\" target=\"_blank\">Urteil der ersten Verhandlung ist hier zu lesen<\/a>, das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/junsv.nl\/seiten?tx_junsv_pi2%5Baction%5D=listPagesByNumber&amp;tx_junsv_pi2%5Bcontroller%5D=Book&amp;tx_junsv_pi2%5Bpagenumber%5D=780&amp;tx_junsv_pi2%5Bsection%5D=3297&amp;tx_junsv_pi2%5Bvolume%5D=23&amp;cHash=46022466e5a7e2ccc768a86bea35f5ad\" target=\"_blank\">Urteil des BGH hier<\/a> und das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/junsv.nl\/seiten?tx_junsv_pi2%5Baction%5D=listPagesByNumber&amp;tx_junsv_pi2%5Bcontroller%5D=Book&amp;tx_junsv_pi2%5Bpagenumber%5D=765&amp;tx_junsv_pi2%5Bsection%5D=3295&amp;tx_junsv_pi2%5Bvolume%5D=23&amp;cHash=5e35338809731e4eb5125d3cd34c5d05\" target=\"_blank\">Urteil vom 19. 10.1951 hier<\/a>.  Es lohnt sich nachzulesen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hommerich (an der damaligen Bahnstrecke Immekeppel &#8211; Lindlar) gab es w\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager. Dieses Lager ist in einer Aufstellung des &#8222;Amtsbezirks Engelskirchen&#8220; aus dem Jahr 1949 aufgef\u00fchrt, dort wird unter &#8222;Besondere Einzelheiten&#8220; kurz und knapp &#8222;keine&#8220; vermerkt. 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