Gedenkorte für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Oberbergischen Kreis

In Lindlar wurden in den letzten Kriegstagen russische Zwangsarbeiter ermordet. Mehr zu dem Verbrechen hier.

Es gibt auf einigen Friedhöfen Gräber und Gedenkorte für verstorbene ZwangsarbeiterInnen:
Gedenkstätte Voßhagen bei Hückeswagen Foto 1 Foto 2 Friedenskapelle Voßhagen
– auf dem Friedhof Klosterstraße in Marienheide befindet sich ein Gräberfeld
– auf dem Friedhof in Gimborn befinden sich 10 Gräber, fünf weitere sind auf dem Friedhof Hülsenbusch (damals Gemeinde Gimborn)
– auf dem Friedhof in Lindlar gibt es eine Gedenkstätte für 15 sowjetische Bürger
– auf dem Friedhof in Frielingsdorf erinnert eine Gedenkstätte an die Toten eines Bombenangriffs, dem Insassen des Lagers Unterwürden zum Opfer fielen.
– auf dem Grotenbach-Friedhof in Gummersbach gibt es ein Gräberfeld und eine Gedenksäule
– auf dem Friedhof Bergneustadt befindet sich eine Reihe mit 10 Gräbern
– auf dem Friedhof in Ründeroth gibt es einen Gedenkort mit einer Stele und einer Informationstafel
– auf dem Friedhof in Oberbantenberg gibt es einen kleinen Gedenkort in Form einer Grabstelle für drei sowjetische Bürger
– auf dem Nümbrechter Friedhof stehen vier Gedenksteine.
– auf dem Friedhof in Waldbröl steht ein Gedenkstein Foto 1 Foto 2

In Bielstein wurde ein Platz am Schulzentrum nach Dr. Karl Hoffmann benannt, der in Wiehlmünden versucht hatte, schwer erkrankten russischen Kriegsgefangenen zu helfen (siehe Liste „Engelskirchen“, erster Eintrag). Dazu gehört auch eine Gedenktafel an der Schule.

In einem alten Bau, der möglicherweise eine Unterkunft für ZwangsarbeiterInnen der Firma Zapp in Bickenbach bei Engelskirchen war, wurden Zwangsarbeiter-Ausweise und Listen für den Wachdienst gefunden.

Diese Auflistung wird laufend erweitert und ergänzt. Wenn Sie Hinweise auf Gedenkorte haben, die noch nicht erwähnt sind, oder wenn Sie mehr zu den Schicksalen einzelner Menschen wissen, können Sie uns über das Kontaktformular einen Hinweis geben.